Ran an die Krümel – das Thema Putzen

Der Dienstag ist mein Aufatmen-Tag der Woche. Dienstagvormittags kommt meine Putzfee und zaubert uns wieder das sauber, was der Krümel-Sohnemann und Herr Krümel in der Zeit von Mittwoch bis Montag verunstaltet haben (die Damen des Hauses, sprich mich und die Baby-Krümeline, nehme ich hier ganz großzügig aus sämtlichen Beschuldigungen raus. Wir zwei machen keinen Dreck, nein, wirklich nicht...). 

Ohne unsere Putzfee wäre ich im Moment wirklich erledigt und das, wo ich Putzen als gar nicht so schlimme Haushaltsaufgabe empfinde. Ich mag Putzen, ja. Nur leider ist das Putzen für mich seitdem ich Kinder habe zu einer Art Luxus-Beschäftigung geworden. Denn zu meinen präferierten ausgiebigen Putzsessions komme ich im Moment mit unserem Stillbaby nicht mehr. Auf tägliches Dauerputzen, d.h. immer nur Stückchen für Stückchen, Raum für Raum, habe ich im Gegenteil aber keine Lust. Zudem bin ich gefühlt schon genug damit ausgelastet, jeden Abend den liebevoll geschaffenen „zweiten Bodenbelag“ in Form von Playmobil-, Lego- und Brio-Kleinstteilen von Krümel-Sohn zu beseitigen, um danach die in den verschiedenen Räumen verstreuten (einzelnen!) Socken oder Unterhosen oder Pullover und Jacken des Herrn Krümels einzusammeln und dem Wäschekorb bzw. dem Ankleidezimmer zuzuführen.  Daher ist unsere Putzfee ein wahrer Segen. Sie übernimmt die regelmäßige, gründliche Grundreinigung, die für mich zum Wohlfühlen in den eigenen vier Wänden so enorm wichtig ist. Am liebsten würde ich diesen schön geputzten Zustand, quasi die Stunde Null der Haussauberkeit, so lange wie möglich konservieren. Nur leider sieht das mein lieber Ehemann so gänzlich anders, und pfeffert mir, noch während die Putzfee durchs Haus wirbelt, seine frisch vom Joggen verdreckte Laufhose in die Badewanne. Bei einem Hund würde man wohl sagen, er hat nur sein Revier markiert. Der Zauber des schön gewienerten Badezimmers war damit dahin und ich freue mich schon jetzt wieder auf den nächsten Dienstag.