Wo ist mein Kind? Als der Krümelsohn in Italien verloren ging.

Es gibt Situationen, da ist man sich als Mutter sicher: So etwas passiert mir nicht, dafür bin ich viel zu aufmerksam, clever und umsichtig. Situationen, die immer nur den anderen passieren, einem selbst aber sicherlich nie. Dementsprechend muss man sich als Mutter auch gar nicht weiter darum Gedanken machen. Punkt, Ende aus, abgehakt. Als würde die Attitude, man sei eine fürsorgliche Mutter, vollkommen ausreichen und das Unheil sei dadurch quasi abgewendet. Tja, denkste. Dieser Fehleinschätzung, oder sollte ich besser schreiben, Unterschätzung, bin ich vor Kurzem in unserem Italien-Kurztrip über die Ostertage erlegen. Die Situation kam so unfassbar schnell, erwischte mich so unvorbereitet und zog mir komplett den Boden unter den Füßen weg: Der Krümelsohn ging verloren...

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Familienalltag reloaded. 3 Monate als Working-Mum.

Ich bin dann mal wieder da. Nach ganzen drei Monaten melde ich mich hier zurück. Ganze drei Monate habe ich gebraucht, um mich und meinen Alltag wieder zu sortieren. Denn, so ein Job-Wiedereinstieg wirbelt doch mehr durcheinander, als ich es mir im Vorfeld gedacht hätte. Was ich am schlimmsten finde? Die absolut durchgetakteten Morgen, die keine 10 Minuten Trödelei erlauben. Zumindest von montags bis donnerstags, doch der Reihe nach.

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Countdown zum Job-Wiedereinstieg

Meine Tage sind gezählt. Meine Tage in der Elternzeit bevor es ab Januar wieder zurück in die Berufstätigkeit geht. Bis dahin verbringe ich den gesamten Dezember jedoch in einer herrlichen Ausnahmesituation. Diese Ausnahmesituation heißt  (Frei-)Zeit für mich ganz alleine, weil beide Kinder in Vorbereitung auf meine baldige Wieder-Berufstätigkeit bis zum frühen Nachmittag in der Kinderbetreuung sind. Was ich in diesen Dezemberwochen nun so veranstaltete und wie schwierig es mittlerweile geworden ist, Zeit für sich alleine sinnvoll zu nutzen, möchte ich Euch in meinem "Countdown zum Wiedereinstieg" erzählen:

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Warten aufs Laufen

Ich bin ein ungeduldiger Mensch. Warten find ich total doof und am meisten doof finde ich das Warten auf andere. Gerade Herr Krümel strapaziert hier oft meine Nerven und man könnte meinen, ich hätte durch ihn jahrelang Schulung darin erfahren, geduldiger, ruhiger und gelassener zu werden. Tja nun. Es hat nicht (viel) gebracht. Aktuell arbeitet es in mir wieder einmal sehr und ich kann mich nur mühsam zusammenreißen. Ich warte wieder einmal. Darauf, dass meine kleine Krümeline endlich zu Laufen beginnt.

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Abstillen. Ein steiniger Weg?

Alles ändert sich, nichts bleibt so wie es ist. Auf was könnte das besser zutreffen als auf das Größer werden von Kindern? Die stete Veränderung ist mein (fast schon) täglich Brot - genauso wie das anderer Mütter. Mit dem ersten Geburtstag der Krümeline änderte sich bei uns fast stichtagsgenau das Trinkverhalten meiner kleinen Maus und ich schreibe heute diesen Satz, der vor noch gar nicht so langer Zeit noch in weiter Ferne schien. Es ist dieser Satz hier: "Ich habe abgestillt". 

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Endlich ohne. Unser Weg zur Windelfreiheit.

Bei den einen klappt es von heute auf morgen, bei den anderen ist es eine längere Geschichte. So auch bei uns. Auch wenn es im Mama-/Elternblog-Universum schon zig Beiträge zur Sauberkeitserziehung gibt und darüber hinaus auch noch etliche Ratgeber, möchte ich heute dennoch erzählen, wie es bei uns lief (mit dem Pipi in die Toilette). Denn so ganz unbeschwert und nebenbei ging die Windelfreiheit nicht von statten. Aber von vorne:

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Alles Laufrad, oder was?! Warum es bei uns nicht läuft.

Wir Mamas vergleichen unsere Kinder nicht untereinander, nein, nein. Niemals... NOT!! Natürlich schaut - mal mehr, mal weniger insgeheim - jede von uns zum Nachwuchs von links und rechts. Ordnet das eigene Kind irgendwie dazu ein. Ich finde, solange das nur rein vergleichend geschieht, so nach dem Motto 'Ah, das kann der also schon. Meiner ja noch nicht' und man als Mama das dann auch so stehen lassen kann, nicht weiter verwerflich. Ich gebe hier aber jetzt ganz offen zu, dass es ein Thema gab, das mich im Inter-Kind-Vergleich ziemlich gewurmt hat und bei dem ich ziemlich froh bin, dass wir nun offenbar endlich den "Durchbruch" geschafft haben. Es handelt sich - tadaa ;) - ums Laufradfahren des Krümelsohns.

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Schlaf Kindlein, Schlaf - von wegen!

Some girls will, some won't... Jo, bei unserer Baby-Krümeline ist es das Schlafen, das sie im Moment wieder so gar nicht machen will und das mich gerade wieder einmal zum Verzweifeln bringt. Dass sie nicht dieselbe "Begeisterung" fürs Schlummerland hegt wie ihr großer Bruder, das weiß ich schon etwas länger. Die Frage, die ich mir aber wieder einmal stelle, ist, inwieweit das Schlafen bzw. das in den Schlaf finden lernbar ist oder eben nicht. Bevor hier alle laut los schreien, ich möchte jetzt keine Lanze für das so genannte "Ferbern" brechen, sondern eher mich selbst hinterfragen, was an meiner Einschlafbegleitung für die kleine Maus nicht stimmig ist und was ich besser machen kann.

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Geh' nicht mit Fremden mit. Mein Sohn und die Distanzlosigkeit.

Irgendwann so um die 7 Monate herum soll bei einem Baby die Fremdelphase beginnen. Heißt es im Lehrbuch. Als der Krümelsohn so alt war, war ich also auf Hab-acht-Stellung, doch der kleine Mann zeigte keinerlei Anzeichen und ich war ein bisschen stolz auf mein stets freundlich lächelndes Baby. Erst jetzt, im Kleinkind-Alter, merke ich, was dieses Nicht-Fremdeln für Auswirkungen auf den Umgang des Krümelsohns mit Erwachsenen hat - und mache mir da inzwischen so meine Sorgen.

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Odyssee Mittagsschlaf

Jeden Tag ab 17 Uhr bricht bei uns aktuell der Terror aus und ich geh echt bald am Stock. Jeden Tag geht beim Krümelsohn spätestens ab dem Abendessen gar nichts mehr. Dann führt jede noch so undenkbare Banalität zum Trotzanfall vom Feinsten. Eine Erklärung im Moment für das unerträgliche Gebaren des Krümelsohns könnte der Mittagsschlaf, besser gesagt, das Fehlen des Mittagsschlafs sein. Doch nur am Schlaf allein liegt es scheinbar nicht.

 

 

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Schlimmer geht's immer. Chaostage mit böser Folge.

Schlimmer geht's immer. Und trotzdem rennt man sehenden Auges ins Verderben, oder so ähnlich. Binsenweisheiten was man im Leben tun oder lassen sollte, gibts ja zu Genüge. Als Mama kennt man sie alle - und macht trotzdem oft genau das Gegenteil von dem, was einem selbst oder der Familie gut tun würde. Bei mir ist es so, dass ich seit Wochen wieder einmal durch meinen Alltag hetze, nicht zur Ruhe finde und mich zig Themen rund um die Entwicklung meines Babys, die Inneneinrichtung des Hauses und die Gartengestaltung beschäftigen. Dass diese dauergestresste und nicht fokussierte Mama auf Dauer nicht gut gehen würde, war eigentlich klar. Dass meine arme Baby-Krümeline nun mehr oder minder dafür die Rechnung bezahlen musste, ist die schlimmste Konsequenz für mich und auch der härteste "Augenöffner". Doch der Reihe nach...

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25 total gute Gründe für einen Trotzanfall

Mit seinen 2,5 Jahren ist der Krümelsohn in der absoluten Trotzhochphase. Kein Tag (an schlimmen Tagen keine Stunde) vergeht, an dem er nicht seinen Unmut über irgendetwas lautstark kundtun muss. Mir hilft in solchen Momenten immer, einmal tief durchzuatmen und mir mantra-artig vorzusagen, dass dieser Wutausbruch nicht primär mit mir zu tun hat - erst sekundär dann vielleicht ;). 

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Wie Bruder und Schwester. Von der Geschwisterliebe.

In fast sechs Monaten als Zweifach-Mama warte ich immer noch fast täglich darauf, wann sie nun einsetzt: die Eifersucht zwischen den beiden Kindern.  Bange darüber, wann der Krümelsohn ausrastet, weil da ein Baby, seine Schwester, da ist, das seine Mama genauso in Anspruch nimmt wie er selbst. Oder meistens sogar noch mehr. 

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Und täglich grüßt... Wie mir der Alltag durch die Finger rieselt.

Geschafft. Wieder ein (All-)Tag mit zwei kleinen Kindern gemeistert. Und wieder verging dieser ganz normale Tag im Flug. Kein Wunder, dass die Zeit dahin rast und dass Wochen und Monate im Nu vergehen. Wirklich kein Wunder?? Woran liegt das, dass mir meine Tage so durch die Finger rieseln? Wie sieht mein Alltag mit zwei kleinen Kindern aus. Ich muss das hier einmal dokumentieren:

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Warum ich das Dorfleben manchmal hasse

Folgendes kurz vorneweg: Wir haben uns das Leben hier in unserem idyllischen Dorf in Oberbayern selbst so ausgesucht und sind glücklich, hier gebaut haben zu dürfen. Aber es gibt sie, diese Tage wie heute, an denen ich das Dorfleben einfach nur hasse. Oder zumindest verteufele, weil es so viele Umstände in meinem Alltag so schwierig macht. Heute fühle ich mich als glücklich verheiratete Frau trotzdem wie eine Alleinziehende - und verneige mich tief vor all denjenigen, die die Kindererziehung und Co. allein stemmen. Wobei viel anders ergeht es mir unterhalb der Woche auch nicht.

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